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Ein weißes Blatt...

Ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr geschrieben. Der Grund dafür - überhaupt aufgefallen ist es mir erst jetzt, die letzten Wochen, in denen ich mich immer wieder zu dem weißen Blatt hingewünscht habe - der Grund für dieses erneute Hinwünschen, für diese wiedererwachte Sehnsucht, ist derselbe, der diese Sehnsucht auch hat verstummen lassen.Der Grund ist die Sehnsucht selbst.
Sehnsucht nach dir.Und die Angst vor der Sehnsucht. Davor, dass ich sie mir eingestehen muss.
Denn sehe ich die Sehnsucht erst einmal vor mir, auf dem dann nicht mehr ganz so weißen Blatt, dann sehe ich dort meine Verletzlichkeit.Ich will aber nicht, dass du mir weh tun kannst!Der einzige Weg ist, die Sehnsucht los zu werden. Aber wie?
Stillen kannst du sie nicht, vergessen kann ich sie nicht.Nicht, so lange ich sie nicht einmal formuliere, egal ob für mich allein oder auch für dich.
Und welche Konsequenzen hätte es dann?Trotzdem.
Ich beginne trotzdem zu schreiben.
Weil ich nicht will, dass du mich lähmst.
Ich schreibe und lasse die Dinge auf mich zu kommen.
Weil ich lebe.

3.2.07 02:48


Schmetterling...

Ich fliege, wie ein Schmetterling,
leicht und sicher, dass ich nicht falle!
Und wenn doch, so bin ich mir sicher,
dass du mich fängst!
Ich steige durch dich
und du hältst mich fest in deinen starken Armen.
Wenn du mich berührst bin ich daheim
und deine Anwesenheit gibt mir das Gefühl geliebt zu werden .
Dich loszulassen ist, wie zu fallen.

Der Himmel ist blau heute und ich steige
leicht und fröhlich, wie ein Schmetterling,
denn du bist da.

2.2.07 17:20


Es tut mir sehr leid...

Nicht nachdenken, sollte man lassen. Wie sehr ich dich verletzten konnte, wusste ich nicht. Klar, jetzt ist es zu spät. Es hilft keine Entschuldigung mehr. Erklärungsversuche, tust du wahrscheinlich ab, mit einem Kopfschütteln oder so. Das hier, das war so mein privates Reich. Meine Gedanken, und auch Geschichten. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass du das mitbekommst. Mein Fehler. Vielleicht hätte ich so meine Gedanken nicht ausdrücken dürfen. Und ich hoffe du hast gemerkt, dass es auch alles überspitzt war. Doch jetzt ist es zu spät. Du wirst mir wahrscheinlich nicht glauben, dass es mir leid tut. Dass ich dich verarscht habe. Dass ich dir was vorgemacht habe. Ich kanns doch nur nochmal wiederholen: Das wollte ich nicht! Ich bin ein dummes kleines Mädchen, und könnte ich es rückgängig machen würde ich es tun. Leider kann ich es nicht. Ich kann dir nur sagen, es tut mir leid.
28.1.07 13:24


Red doch mal mit ihm...

Du hast mir gesagt ich soll mich bitte nie wieder in eure Beziehung einmischen. Als hätte ich darum gebeten, das ihr mit euren Problemen zu mir kommt Aber das war dir ja egal. Wie dir scheinbar überhaupt egal ist wie ich mich Fühle. Du hast mich gebeten, ich sollte mit ihm doch mal reden. Euch helfen. Natürlich habe ich nichts weiter gemacht außer ihm noch einmal zu versichern das es ok für mich ist, dass er, wenn was ist, zu mir kommen kann. Ich bin seine Ex-Freundin, was hätte ich mehr tun können? Zu diesem Zeitpunkt war ich schon viel zu weit davon entfernt in dir meinen Engel zu sehen, ich hätte euch nur noch mehr geschadet. Aber schließlich kam er zu mir. Und ich habe mit ihm geredet, so wie du es wolltest. Du fragst dich was seit dem los ist. Gibst mir die Schuld. Es ist ja auch viel angenehmer als die Schuld bei dir zu suchen. Nur ich frage mich: Seit wann schaust du ihm nicht mehr in die Augen? Er ist jetzt auf Speed. Und du hast es nicht mal gemerkt.
28.1.07 13:17


Du fehlst mir?

Du fehlst mir! Wie gerne würde ich diesen entscheidenden Satz endlich aussprechen, ja regelrecht in die Welt hinaus schreien! Doch ich kann nicht. von Kaede Warum fallen mir diese kleinen, wenigen, aber doch so bedeutsamen Worte so dermaßen schwer? Ist es, weil ich dir und besonders mir selber eingestehen müsste, dass ich dich brauche? Ja mir vielleicht sogar ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen kann? Was würde ich verlieren, wenn ich das, was mich schon so lange belastet, einfach beim Namen nennen würde? Vielleicht alles… Meinen lächerlichen, mir jedoch vor langer Zeit mühsam angeeigneten Selbstschutz? Meine vermeintliche Unabhängigkeit von allem und Jedem? Meine manchmal vorgetäuschte Gleichgültigkeit? Und warum das alles?! Aus reinem Egoismus, aus Angst verletzt zu werden. Wieder verletzt zu werden, noch schlimmer verletzt zu werden. Manchmal hasse ich mich für meine Ungerechtigkeit, denn was kannst du dafür, was mir ein anderer vor langer Zeit angetan hat? Nichts, rein gar nichts! Wie gern würde ich diese unsichtbare, aber für mich unüberwindbare Wand, durchbrechen, mich einfach fallen lassen, völlig losgelöst meinen Gefühlen folgen. Denn diese sagen mir, dass DU der Richtige bist! Doch mein Verstand ist es, der noch lange nicht überzeugt ist. Und wieder frage ich mich: Warum das alles? Aus Angst dich zu verlieren…
28.1.07 13:03


Wofür eigentlich?

Wofür schreibe ich eigentlich ?

Um die Illusion aufrecht zu erhalten, dass du dich irgendwann doch anders entscheiden würdest ? Um dich zu beeinflussen, dass mein Wunschtraum doch wahr wird?
Dass du mit Tränen in den Augen vor mir stehst und du dann sagst, dass du ohne mich nicht leben willst? Und warum weiß ich tief in mir drin, dass du das sowieso nicht machen wirst ? Dass du weiterhin angeblich nicht weißt was du willst ?

Manchmal wünsche ich mir, dass ich die Zeit zurückdrehen könnte. An manchen Tagen würde ich sie so weit zurückdrehen, damit ich deine Nähe, das Gefühl der Geborgenheit und das Gefühl gemocht zu werden noch einmal spüren könnte.

Doch an anderen Tagen würde ich sie weiter zurückdrehen, damit du niemals in mein Leben getreten wärst. Damit ich jetzt nicht alleine unter dem Sternenhimmel sitzen würde, mit dem Stift in der Hand, um diese Zeilen zu schreiben.

27.1.07 15:26


Wen hält man im Herzen und wen an der Hand?

22:32 und beide sind verletzt. Mit einem Bein stehe ich schon außerhalb von unserem Leben.
Und um 22:33 haben beide Füße die Grenze in die andere Richtung überschritten.
Unser Gespräch findet schon lange kein Ziel mehr...meine Worte sind rastlos und verlaufen sich in ihrer Eile auf dem Weg zu dir.
Du bist traurig und es scheint als würde der Regen dir die Trauer ins Gesicht malen, dabei hatte ich gehofft, dass er dir die Tränen aus dem Gesicht wischt. Doch nun vermengt er sich mit ihnen zu einer riesigen Pfütze auf dem Boden. Jeder Schmerz hat plötzlich einen Rhythmus und jedes Seufzen einen Takt. Es entsteht ein schauriges Lied das jetzt auch mir die Tränen in die Augen treibt. Ich rede immer noch, dabei habe ich nichts mehr zu sagen.
Irgendwann, wenn man zwischen dem Altem und dem Neuem steht, kommt dieser Moment in dem man sich die eine Frage stellen muss: „ Wen hält man am Herzen und wen an der Hand?“
...Ich hätte mir diese Frage viel früher stellen müssen, bevor ich dem Anderen meine Hand reichte und viel früher schon mein Herz. Doch ich war wie festgewachsen in unserem Leben. Da sitzt du nun in deiner Welt, die auf einmal viel kleiner wird und wartest, mit den Bruchstücken unserer Beziehung auf dem Schoß, dass es Morgen wird. 23:07... Es ist Zeit zu gehen, denke ich...

25.1.07 16:25


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